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ENERGIEAUSWEIS

Gesetzeslage

Die Europäische Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden verpflichtet alle EU-Mitgliedsstaaten einen Energieausweis für Gebäude einzuführen. Für Neubauten ist der Energiebedarfsausweis nach EnEV (Energie Einsparverordnung) schon seit 2002 verpflichtend. Seit dem 01. Juli 2009 müssen für alle Wohn- und Nicht-Wohngebäude im Verkaufs- oder Vermietungsfall Energieausweise ausgestellt werden. In öffentlichen Gebäuden mit regelmäßigem Publikumsverkehr sind Energieausweise gut sichtbar auszuhängen. Ab Mai 2014 wird diese Regelung nun weiter vertschärft. Immobilien, die zu verkaufen oder zu vermieten sind, dürfen nun nur noch mit Angaben zum Energieverbrauch und, falls vorhanden, Energieeffizienzklasse (beides geht aus dem Energieausweis hervor), beworben werden. Darüber hinaus muss dem Interessenten bereits bei der ersten Besichtigung ein gültiger Ausweis vorgelegt werden. Diese Regelung macht ab 2014 einen Energieausweis beim Immobilienverkauf unumgänglich und zur Pflicht. Zudem wird ein neues Kontrollsystem für Energieausweise eingeführt, das sowohl Stichprobenkontrollen als auch Vor-Ort-Kontrollen enthalten soll.  Mieter, Käufer und Pächter von Gebäuden oder Wohnungen haben das Recht, vor Vertragsabschluss einen Energieausweis einzusehen. Bei bestehenden Vertragsverhältnissen muss kein Energieausweis vorgelegt werden. Der Energieausweis bewertet die energetische Qualität von Gebäuden und liefert Mietern und Käufern so eine wertvolle Entscheidungshilfe, um dauerhaft Energie und Heizkosten zu sparen. Der Energieausweis dient ausschließlich der Information. Rechtsansprüche z.B. auf Durchführung einer Modernisierung, lassen sich aus dem Energieausweis nicht ableiten. Der einzelne Aussteller eines Energieausweises haftet für die Angaben, die in diesem Dokument gemacht werden. Wie bei einem anderen Werkvertrag auch, hat der Auftraggeber bei vorliegenden Mängeln einen Anspruch auf Nachbesserung seitens des Ausstellers.



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